Gebäudesicherheit nach ÖNORM B1300 und B1301 in Österreich

Objektsicherheitsprüfungen vom Experten in Graz und der gesamten Steiermark

In jedem Gebäude können unerwartete Unfälle oder technische Gebrechen den Eigentürmer überraschen. Daher ist es in Österreich empfehlenswert, eine regelmäßige Kontrolle auf Schäden und Gefahrenquellen in Gebäuden durchzuführen bzw. durchführen zu lassen. Die Grundlage dafür liegen in den ÖNORM B1300 und B1301.

Treppe Vatikan, Foto: PixabayElektriker

Ziel der ÖNORM B1300 (Wohngebäude) und B1301 (Nichtwohngebäude) ist es, Eigentümern, Verwaltern oder deren Beauftragen eine Orientierungshilfe zu geben. Diese ÖNormen wurden niedergeschrieben, um die Sicherheit in Wohngebäuden und Nichtwohngebäuden zu erhöhen.

Die Normen befassen sich mit der Gefahrenabwehr in den allgemeinen Teilen von Gebäuden und Anlagen. In Betrieben kann das jeden einzelnen Raum betreffen.

Daneben sind auch die Verträge sowie die Pflichten von Mietern zu beachten.

Gebäudesicherheit – Garant für sicheres Leben in Wohnanlagen

Vorrangiges Ziel der Objektsicherheit ist die Vermeidung von Unfällen und Schadensfällen durch verbesserte Ausstattung und Instandhaltung von Gebäuden.

Die ÖNORM B1300 und  B1301 dienen als Grundlage zur Erstellung individueller Checklisten zur Überprüfung der Objektsicherheit.

Das gesamte Regelwerk ist verständlich formuliert und in 4 Fachbereiche gegliedert

  • Technische Objektsicherheit
  • Gefahrenvermeidung und Brandschutz
  • Gesundheits- und Umweltschutz
  • Einbruchschutz und Schutz vor Außengefahren

Brandschutztür, Fotolia

Die Erstellung einer relevanten Checkliste übernimmt der zuständige Sicherheitsbeauftragte oder der Aufgabenträger, der auch für die regelmäßigen Überprüfungen verantwortlich ist.

Gebäudesicherheit – wer ist verantwortlich?

Der Hauseigentümer (= Verantwortungsträger) oder sein Verwalter (= Sicherheitsbeauftragter) haben Aufgabenträger zu bestimmen, die für die regelmäßige Überprüfung des Gebäudes zuständig sind. Natürlich müssen die Ergebnisse des Sicherheitschecks dokumentiert werden.

Die Verantwortung für einen eingetretenen Schaden liegt immer beim Eigentümer.

Zu beachten gilt:
Da Baurecht Landessache ist und dem Bestandschutz (Konsensrecht) unterliegt, kann niemand vorgeschrieben werden, ein Gebäude auf neuesten Stand zu bringen.

Jedoch
wenn ein Schaden eintritt, haftet der Eigentümer, Verwalter oder Betreiber in vollem Umfang aufgrund der gesetzlichen Vorgaben. Aus diesem Grund sollte es im Interesse jedes Immobilien-Eigentümers stehen, die Verkehrssicherheit des Gebäudes möglichst hoch zu halten.

Die allgemeine Verkehrssicherungspflicht verlangt Sicherungsmaßnahmen zum Schutz aller Personen, deren Rechtsgüter durch die Schaffung einer Gefahrenlage verletzt werden können. Das bezieht sich auch auf Gefahren, die erst durch den unerlaubten und vorsätzlichen Eingriff eines Dritten entstehen. Voraussetzung ist allerdings immer, dass die Möglichkeit der Verletzung von Rechtsgütern Dritter bei objektiver sachkundiger Betrachtung zu erkennen ist. (Auszug RIS, www.ris.bka.gv.at)

Eine Checkliste für Gebäudesicherheit nach ÖNORM B1300 bzw. B1301

Da jedes Gebäude individuell ist (Alter, technische Ausstattung, Nutzung) empfehle ich, Checklisten für den Ablauf der Gebäudesicherheitsprüfung von einem zertifizierten Gebäudesicherheitsprüfer erstellen zu lassen.

Mein Angebot für Gebäudeeigentümer, Anlagenbetreiber und Hausverwaltungen:

Erhebung sämtlicher Daten und Unterlagen, wie:

  • Adresse und Objektbezeichnung
  • Grundbuchsauszug und Katasterplan
  • Baubewilligungen und Bescheide
  • Unterlagen aus Eigentumsverhältnissen
  • Pläne
  • Verträge
  • Widerkehrende Überprüfungen

In Anschluss erstelle ich eine individuelle Checkliste für Ihr Gebäude bzw. Ihre Anlage.

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Michael Höchtl


Michael Höchtl
Ihr Spezialist für Sicherheit, Brandschutz & Instandhaltung

Gebäudesicherheit laut ÖNORM B1300 und B1301 hebt die Sicherheit für Gebäudeeigentümer, Nutzer und Mieter. Sie erhöht die Rechtssicherheit und schafft Kostentransparenz für die Hausbesitzer.